|
fernueberwachung.ch
|
EVU Fernwirksystem
Gehe zu: Grafische Übersicht Wichtigste Kundenvorteile
Übersicht der Proton SystemeDie Fernwirkunterstellen von Proton sind für kleine bis sehr grosse Unterstellen bestimmt. Als Übertragungsformat wird das bewährte TELEGYR® 065 und TG 800 oder das IEC 870-5 Protokoll verwendet. Damit können die Stationen mit der Master COM I/O für TELEGYR® 065 oder TG 800 betrieben und in Fernwirknetzen gemeinsam mit TG 065- oder TG 800-Stationen eingesetzt werden. Ebenso können die Unterstellen mit einer PCD-Zentrale zusammenarbeiten und eigenständige Anlagen bilden.
Die
PCD-Unterstellen setzen sich aus zwei
Funktionsgruppen zusammen.
1)
der SAIA SPS PCD-I/O-Einheit und
2)
dem Proton Kommunikationsmodul
Diese
Einheiten verfügen über eigene Mikroprozessoren, welche die Aufgaben des
jeweiligen Funktionsblocks erledigen. Beide Programme, das der SPS und des
Kommunikationsmoduls, sind für alle Anwendungen
Standard.D-Unterstellen setzen
sich aus zwei Funktionsgruppen
zusammen.
Die
PCD-I/O-Einheit hat die Aufgabe, die Eingaben ständig abzufragen und
die Zustände und Werte dem Proton Kommunikationsmodul zu übermitteln. Dazu
enthält das Stationsprogramm ein Prozessabbild, welches ständig
nachgeführt wird. Ferner werden vom Kommunikationsmodul übermittelte Befehle
und Vorgabewerte ausgeführt bzw. abgespeichert und ausgegeben. Das Proton-Kommunikationsmodul fragt über die serielle Schnittstelle (USART) bei der I/O-Einheit die Informationen ab. Bei den Meldungen wird der Test auf Änderungen durchgeführt, um den Übertragungsanreiz für die jeweilige Gruppe abzuleiten und das entsprechende Flag zu setzen. Über einen zweiten USART wird die Kommunikation mit der Zentrale im Format TELEGYR® 065 bzw. TG 800 abgewickelt. Die Kommunikationseinheit hat z.B. einen WT-Kanal, der den Daten der CCITT-Norm entspricht. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei 200 bis 600 Baud, mit externem Kanal kann die Übertragungsgeschwindigkeit deutlich gesteigert werden. Da die SPS-Programme vom E-Prom ins gepufferte RAM und umgekehrt kopieren können, sowie die Möglichkeit der Programmänderung mit dem Programmiergerät PCA2.P10 oder einem Laptop-PC besteht, sind Definitionen und Änderungen auch vom Anwender mit geringem Geräteaufwand durchführbar.
|
|
|